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Besichtigung der Kirchenburg Aschfeld

Für 13 Mitglieder unserer Gruppe wurde der Ausflug zur historischen Kirchenburg in Aschfeld am 14.06.2018 zu einem besonderen Erlebnis.
Vielen Teilnehmern war die Anlage ganz in der Nähe von Karlstadt umfänglich so nicht bekannt. Die Besichtigung der Wehranlage mit Kirche bildete den Höhepunkt des Ausflugs, das gemütliche Beisammensein beim „Schoppenfranz“ an der Ruine Homburg war die gelungene Abrundung eines erlebnisreichen Tages. Unterstützt wurde die Führung durch unsere mobile Induktionsanlage, die für alle Teilnehmer eine barrierefrei Kommunikation ermöglichte. Die Führung übernahm unsere Gästeführerin, Frau Brigitte Obenhin.

Die historische Kirchenburg in Aschfeld liegt auf einem steilen Felsvorsprung. Die Kirchenburg diente den Aschfeldern als Flieh- und Wehrburg, um sich vor umher ziehenden Kriegshorden zu schützen. Die letzte Belagerung war im Dreißigjährigen Krieg. Die Kirchenburg wurde niemals eingenommen!
Der Grund für die Errichtung dieser großartigen Wehranlage dürfte nach alten Aufzeichnungen die günstige Verkehrslage gewesen sein.
Aschfeld lag am Schnittpunkt von zwei wichtigen Verkehrsstraßen: die Nord-Süd-Verbindung Fulda-Würzburg und die West-Ost-Achse, die über Büchold nach Geldersheim führte. 

Die Besichtigung umfasste: Wehrturm, Barn, Tenn, Werkstätten, Schnapsbrennerei, Jägerei, Sakristei, Fundgrube, Mostkeller, Heimatstube, Vorratskeller, Steinbruch mit Werkzeughäusle, Wasch- und Schlachtküche und die Dorfschule. Vor allem den älteren Mitglieder waren viele Gebrauchs- und Haushaltsgegenstände, die in den einzelnen Gaden ausgestellt waren, noch aus ihrer Kindheit bekannt. Die Dorfschule mit ihrer originalgetreuen Einrichtung weckte bei vielen Teilnehmern wieder alte Erinnerungen an ihre eigene Schulzeit.

 

Unsere „Schülergruppe“ lauschte den Ausführungen von Fr. Brigitte Obenhin

Den Abschluss bildete eine Besichtigung der 300 Jahre alten Pfarrkirche St. Bonifatius inmitten der Kirchenburg.
Unser Gruppensprecher bedankte sich anschließend im Namen aller Mitglieder bei Frau Obenhin für ihre sehr interessante und kurzweilige Führung, die von viel Herzblut und Liebe zum Detail getragen war.

Danach fuhren wir gemeinsam zur Ruine Homburg bei Gössenheim, um im Ausflugslokal „Schoppenfranz“ den erlebnisreichen Ausflug mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen zu lassen.

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