Kontakt zum Bezirksverband:

Bezirksverband Unterfranken der Schwerhörigenvereine und Selbsthilfegruppen
Manfred Hartmann
Oberes Tor 4
97450 Arnstein-Reuchelheim
E-Mail: manfr.hartmann@t-online.de
Fax: 09363/6779
Mobil (nur SMS): 0175 7041421

 
 

Gruppe Karlstadt

 
  • Unsere "Schülergruppe" lauschte den Ausführungen von Fr. Brigitte Obenhin

    Besichtigung der Kirchenburg Aschfeld

    Für 13 Mitglieder unserer Gruppe wurde der Ausflug zur historischen Kirchenburg in Aschfeld am 14.06.2018 zu einem besonderen Erlebnis.
    Vielen Teilnehmern war die Anlage ganz in der Nähe von Karlstadt umfänglich so nicht bekannt. Die Besichtigung der Wehranlage mit Kirche bildete den Höhepunkt des Ausflugs, das gemütliche Beisammensein beim „Schoppenfranz“ an der Ruine Homburg war die gelungene Abrundung eines erlebnisreichen Tages. Unterstützt wurde die Führung durch unsere mobile Induktionsanlage, die für alle Teilnehmer eine barrierefrei Kommunikation ermöglichte. Die Führung übernahm unsere Gästeführerin, Frau Brigitte Obenhin.

    Die historische Kirchenburg in Aschfeld liegt auf einem steilen Felsvorsprung. Die Kirchenburg diente den Aschfeldern als Flieh- und Wehrburg, um sich vor umher ziehenden Kriegshorden zu schützen. Die letzte Belagerung war im Dreißigjährigen Krieg. Die Kirchenburg wurde niemals eingenommen!
    Der Grund für die Errichtung dieser großartigen Wehranlage dürfte nach alten Aufzeichnungen die günstige Verkehrslage gewesen sein.
    Aschfeld lag am Schnittpunkt von zwei wichtigen Verkehrsstraßen: die Nord-Süd-Verbindung Fulda-Würzburg und die West-Ost-Achse, die über Büchold nach Geldersheim führte. 

    Die Besichtigung umfasste: Wehrturm, Barn, Tenn, Werkstätten, Schnapsbrennerei, Jägerei, Sakristei, Fundgrube, Mostkeller, Heimatstube, Vorratskeller, Steinbruch mit Werkzeughäusle, Wasch- und Schlachtküche und die Dorfschule. Vor allem den älteren Mitglieder waren viele Gebrauchs- und Haushaltsgegenstände, die in den einzelnen Gaden ausgestellt waren, noch aus ihrer Kindheit bekannt. Die Dorfschule mit ihrer originalgetreuen Einrichtung weckte bei vielen Teilnehmern wieder alte Erinnerungen an ihre eigene Schulzeit.

     

    Unsere „Schülergruppe“ lauschte den Ausführungen von Fr. Brigitte Obenhin

    Den Abschluss bildete eine Besichtigung der 300 Jahre alten Pfarrkirche St. Bonifatius inmitten der Kirchenburg.
    Unser Gruppensprecher bedankte sich anschließend im Namen aller Mitglieder bei Frau Obenhin für ihre sehr interessante und kurzweilige Führung, die von viel Herzblut und Liebe zum Detail getragen war.

    Danach fuhren wir gemeinsam zur Ruine Homburg bei Gössenheim, um im Ausflugslokal „Schoppenfranz“ den erlebnisreichen Ausflug mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen zu lassen.

     
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  • 10 Jahre Selbsthilfegruppe für Schwerhörige Karlstadt/Main-Spessart

    Im Hotel-Mainpromenade in Karlstadt trafen sich die Mitglieder und Gäste der Selbsthilfegruppe für Schwerhörige Karlstadt/Main-Spessart zu einer Jahresabschlussfeier bei welcher gleichzeitig das 10-jährige Bestehen der Selbsthilfegruppe gefeiert wurde.

    Gruppenleiter Manfred Hartmann, Arnstein, hob in seiner Ansprache hervor, dass die Selbsthilfegruppe für Schwerhörige eine wichtige Anlaufstelle für die Betroffenen ist. Schwerhörigkeit ist eine sehr ernst zu nehmende Kommunikationsbehinderung. Bereits 19 % der Bevölkerung ist davon betroffen. Über die Hälfte dieser schwerhörigen Menschen haben einen so hohen Hörschaden, der durch Hörgeräte alleine nicht ausreichend kompensiert werden kann. Diese Menschen geraten sehr schnell in eine soziale Isolation, da sie die gesprochene Sprache nicht mehr vollständig verstehen können. Es entstehen dadurch Depressionen und allgemeine Gesundheitsverschlechter-ungen im mentalen sowie physikalischen Bereich. Dies trifft in besonderem Maße die älteren Mitbürger.

    Umso wichtiger ist für die Betroffenen eine Anlaufstelle, eine Gruppe wo sie verstehen können und verstanden werden. Dies bietet die SHG nun bereits seit 10 Jahren. Bei den Treffen werden Informationen rund um das Hören ausgetauscht, über Neuigkeiten berichtet und auf künftige besondere Veranstaltungen hingewiesen. Insgesamt gab es bei 10 Gruppentreffen im Jahr 2017 152 Besucher, dies entspricht einem Durchschnitt von 15,2 Personen.
    Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll auf, dass die SHG für schwerhörige Menschen auch nach 10 Jahren von den Betroffenen akzeptiert und angenommen wird.

    In seiner Ansprache bedankte sich Manfred Hartmann insbesondere bei der Behindertenbeauftragten des Landkreises MSP, Frau Reinhard und bei der Leiterin des Selbsthilfebüros Main-Spessart beim BRK, Frau Simone Hoffmann. Einen besonderen Dank sprach Manfred Hartmann seinem Mitarbeiter in der SHG, Thomas Friedrich, Karlstadt, aus. Ohne die tatkräftige Mitarbeit von Thomas Friedrich wäre vieles nicht möglich. Mit einem kleinen Geschenk kam der Dank auch optisch zum Ausdruck.

    Ein sehr positives Ereignis in diesem Jahr war, dass die Bemühungen zur Schaffung einer Sozialberatungsstelle für schwerhörige Menschen vom Bezirk Unterfranken nach mehrjährigen Bemühungen nun ab 2018 genehmigt wurde.

    Thomas Friedrich stellte im Namen der Selbsthilfegruppe die besonderen Verdienste von Manfred Hartmann heraus. Nur durch sein unermüdliches Engagement auf mehreren Ebenen der Selbsthilfeorganisation sei die Einrichtung dieser Beratungsstelle als wichtige Hilfe für die Betroffenen zustande gekommen. Die von Manfred Hartmann initiierte Gründung des Bezirksverbandes Unterfranken der Schwerhörigenvereine und Selbsthilfegruppen e.V., stelle die Durchsetzung unserer sozialpolitischen Interessen jetzt auch auf Augenhöhe mit dem Bezirk Unterfranken sicher.

    Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Herrn Günter Blöchinger, Himmelstadt, mit fränkischen Liedern. Mit kleinen Präsenten wurde den Mitgliedern für die Mitarbeit und Treue zum Verein gedankt, ebenso Herrn Rainer Behr für die Pflege der Homepage.

    Bilder: Wilfriede Hartmann

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    Im Bild von links: Frau Heike Jeschke, Frau Simone Hoffmann, Frau Christiane Konrad, Herr Thomas Friedrich, Herr Rainer Behr, Herr Günter Blöchinger, Frau Zelenke Stepar, Herr Manfred Hartmann

     

     
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  • Besichtigung der Uhrenstube im historischen Rathaus Karlstadt

    Am 24.07.2017 besuchten 20 Mitglieder unserer Gruppe die Uhrenstube im historischen Rathaus Karlstadt. Für barrierefreie Kommunikation sorgte die fest installierte induktive Höranlage, die in der Uhrenstube vorhanden ist.

    Uhrmachermeister Josef Forstner aus Karlstadt, der die Uhrwerke in der Uhrenstube sowie die Rathausuhr ehrenamtlich betreut, erklärte uns in seinem mehr als einstündigen Vortrag Grundsätzliches zu den ausgestellten Uhren und schilderte dabei sehr eindrucksvoll die Funktionsweise der verschiedenen Uhrwerke. Ebenso stellte er die Fertigungsmethoden von den damaligen Uhren bis hin zu den heutigen modernen Digitaluhren den Zuhörern sehr eindrucksvoll und lebendig dar.
    Seine Leidenschaft als Restaurator der historischen Uhrwerke kam bei der Vorführung der verschieden Uhren unverkennbar zum Ausdruck und zeugte von seinem profunden Fachwissen.

    Unser Gruppenleiter Manfred Hartmann bedankte sich zum Abschluss bei Herrn Forstner für den lebendigen Vortrag und überreichte ihm als Dank einen Bocksbeutel.

    Die Veranstaltung fand ihren gelungenen Abschluss im gemeinsamen Besuch eines Eiscafes neben dem historischen Rathaus.

    Bilder: Thomas Friedrich

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  • Besichtigung des Spessartmuseums Lohr

    Am 20.09.2017 besuchte unsere Gruppe mit 11 Teilnehmern das Spessartmuseum Lohr. Von Fr. Karin Mähler, der Museumspädagogin, erhielten wir eine etwas mehr als einstündige Führung durch das Museum. Zur barrierefreien Kommunikation trug der Einsatz unserer mobilen Induktionsanlage wesentlich bei. Danach konnten die Mitglieder die restlichen Themenbereiche des Museums auf eigene Faust erkunden.

    Die Führung stand unter dem Zeichen der Themen: „Spessarträuber, Jagd und Wilderer, Fürsten und Glas“. Frau Mähler entführte uns zunächst in die Welt der Spessarträuber. Hat es sie wirklich gegeben und was steckte hinter den Räubergeschichten? Sie erklärte sehr detailliert, dass dabei besonders die Lebensverhält-nisse und Standesunterschiede der damaligen Spessartbewohner eine wesentliche Rolle spielten.

    Unter dem Aspekt „Fürsten, Förster, Wilderer“ brachte sie uns die Eigenheiten des Spessarts vom Königsforst zum „Wald der kleinen Leute“ näher: So wurde die Waldgeschichte des Spessarts von allen Seiten beleuchtet, und auch den z.T. merkwürdigen Fragen nachgegangen wer sich hier „sauwohl“ fühlte. Das Leben des berühmten Wilderers Johann Adam Hasenstab (* 21. September 1716 in Rothenbuch; † 3. Juni 1773 bei Schollbrunn), der auch der „Robin Hood des Spessarts“ genannt wurde, war eine gelungene Abrundung.

    Das Thema „Glück & Glas“ stand danach im Mittelpunkt. Warum Waldglas und nicht Wiesenglas? Von Flaschen, Kelchen und anderen zerbrechlichen, jedoch sehr nützlichen Dingen. Wie wird aus einer Glastafel ein Zauberspiegel gemacht? In der spannenden und abwechslungsreichen Glasabteilung des Museums gab es den Durchblick! Viele Hintergrundinformationen über die kurfürstlichen Glasmanufakturen des Mainzer Landesherrn Kurfürst Lothar Franz von Schönborn im Spessart ergänzten das interessante Thema.

    Zum Abschluss der Führung bedankte sich unser Gruppenleiter Manfred Hartmann im Namen der Gruppe bei Frau Mähler für die interessante Führung. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Lohrer Stadtcafe kam der gesellige Teil der Veranstaltung nicht zu kurz.

    Bild: Thomas Friedrich

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  • Gruppenberichte

    Betriebsbesichtigung bei der Fa.  UNTHA/URT Recycling GmbH, Karlstadt

    Am 12. Mai 2016 besuchte unsere Selbsthilfegruppe mit 14 Mitgliedern den Recyclinganlagenhersteller UNTHA/URT in Karlstadt. Wir wurden von Herrn Thomas Gundersdorf, einem der beiden Geschäftsführer durch den Betrieb geführt. Die Firma hat 40 Mitarbeiter und projektiert Recyclinganlagen, die individuell auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. Diese werden dann vor Ort montiert.  Einer der Schwerpunkte liegt im Bereich der Aufbereitung von Kühlschränken. Daneben werden Maschinen für Elektrogeräte-, (Computer, Bildschirme, Handys usw.) Plastik-, und Papierrecycling gebaut.

    In seinem Anfangsvortrag stellte Herr Gundersdorf die Produktpalette der Firma vor und klärte über die komplizierten Konstruktions-, Montage- und Finanzierungsabläufe bei der Aufstellung der Recyclinganlagen auf. Die Firma liefert vorwiegend an Kunden im Ausland. Die Fertigung der Anlagenteile erfolgt durch Zulieferer.

    Beim Rundgang durch die Montagehallen wurden einzelne Zerkleinerungsmaschinen vorgestellt. Die Recyclingprodukte, wie z.B. zerkleinerte Leiterplatten sind gefragte Wertstoffe. Die Mitglieder zeigten sich überrascht, welcher Aufwand bei sachgemäßem Recycling betrieben werden muss, um die entsprechenden Vorschriften des Umweltschutzes zu erfüllen. Sichtlich beeindruckt vom Leistungspotenzial der Firma bedankte sich unser Gruppenleiter Manfred Hartmann bei Thomas Gundersdorf für die sachkundige Führung und die kompetente Beantwortung aller Fragen.

    Als Überraschung erhielten die Teilnehmer/innen nach Ende der Führung von Herrn Gundersdorf noch einen Regenschirm als Abschiedsgeschenk.

    Den Abschluss dieser interessanten Exkursion bildete der gemeinsame Besuch der Heckenwirtschaft Maiberger. Bei einem Glas Wein und einer deftigen Häckerbrotzeit kam das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz.

     
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