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Bezirksverband Unterfranken am 19.11.2016 gegründet

Die Schwerhörigenvereine aus Aschaffenburg und Würzburg, sowie die Selbsthilfegruppen für Schwerhörige aus Karlstadt und Lohr haben am 19. November 2016 bei einer Sitzung in Karlstadt/M. einen Bezirksverband gegründet.

Dieser Bezirksverband führt den Namen:

Bezirksverband Unterfranken der

Schwerhörigenvereine und Selbsthilfegruppen.

Die neu gewählte Vorstandschaft des Bezirksverbandes besteht aus:

Vordere Reihe von links:

Tanja Bergmann, OV-Aschaffenburg, 2. Vorsitzende,

Wilfriede Hartmann, OV-Würzburg, Kassiererin

Hintere Reihe von links: Manfred Hartmann, Würzburg, 1. Vorsitzender

Rainer Lehmann, OV-Aschaffenburg, Schriftführer.

Zu Kassenprüfern wurden gewählt:

Ingrid Flach, SHG-Karlstadt und Brigitte Wittmann, SHG-Karlstadt.

Der Bezirksverband wird die angeschlossenen Schwerhörigenvereine und Selbsthilfegruppen auf Bezirksebene beim Bezirk Unterfranken, der Regierung von Unterfranken sowie Behörden und Einrichtungen vertreten und sich für eine Barrierefreiheit in der Kommunikation einsetzen. Dies insbesondere im kulturellen Bereich.

Weitere Schwerpunkte der Tätigkeit werden sein der Ausbau einer adäquaten Beratung für Schwerhörige sowie die Förderung der Barrierefreiheit in der Kommunikation in allen Lebenslagen, insbesondere durch induktive Höranlagen.

Bild oben: Die Teilnehmer/innen von links nach rechts:

Thomas Friedrich, Ursula Hidding, Tanja Bergmann, Manfred Hartmann, Wilfriede Hartmann, Rainer Lehmann, Brigitte Wittmann, Ingrid Flach.

Die Sitzungstermine des BVU für 2017

Samstag, 25. März 2017, in Würzburg

Samstag, 17. Juni 2017, in Aschaffenburg

Samstag, 23. September 2017, in Karlstadt

Samstag, 18. November 2017, in Lohr…

Neues Beratungsangebot für schwerhörige und spätertaubte Menschen ab dem 01. März 2018

PRESSEMITTEILUNG des PARITÄTISCHEN Unterfranken und des Bezirksverbandes Unterfranken der Schwerhörigenvereine und Selbsthilfegruppen.

Der Paritätische in Unterfranken hat ab dem 01. März 2018 sein Angebot für Menschen mit Hörschädigungen ausgebaut. Während bisher vor allem gehörlose Menschen im Fokus der Dienste für Hörgeschädigte des Paritätischen standen, konnte nun eine neue Teilzeitstelle eingerichtet werden, die sich speziell an schwerhörige und spätertaubte Menschen richtet. Geschäftsführerin Kathrin Speck ist sich sicher, dass ein hoher Bedarf für dieses Angebot besteht. „Schwerhörige und spätertaubte Menschen sind tagtäglich hohen Belastungen ausgesetzt. In der hörenden Umwelt haben sie ständig mit Verständigungsschwierigkeiten zu kämpfen und sind dadurch oft von der Teilhabe am Leben der Gesellschaft ausgeschlossen. Zur Welt der Gehörlosen finden sie aber auch keinen Zugang, da sie die Gebärdensprache nicht beherrschen. So ist die Gefahr der Isolation und des Rückzugs sehr groß.“

Aufgabe der Stelle ist daher, Menschen mit Hörschädigungen über mögliche Hilfen und Unterstützungsangebote zu beraten, sie bei der Durchsetzung ihrer sozialrechtlichen Ansprüche zu begleiten und gemeinsam mit ihnen Strategien zu erarbeiten, wie sie ihre Behinderung im Alltag besser bewältigen können. Neben schwerhörigen und spätertaubten Menschen sollen auch CITräger und Tinnitusbetroffene angesprochen werden.

Besetzt wurde die Stelle mit der Sozialpädagogin Kim Mundinger, die bereits berufliche Erfahrung in der Arbeit mit hörgeschädigten Kindern mitbringt und sich nun darauf freut, dieses neue Angebot für erwachsene Schwerhörige aufzubauen.

Die neue Beratungsstelle hat ihren Sitz in der Würzburger Geschäftsstelle des Paritätischen, wird aber im Rahmen mobiler Einsätze in ganz Unterfranken unterwegs sein. Neben der Beratung einzelner Klientinnen und Klienten ist auch eine enge Zusammenarbeit mit den Schwerhörigenvereinen und Selbsthilfegruppen für hörgeschädigte Menschen geplant. Diese waren bereits im Vorfeld an der Entwicklung dieser Stelle beteiligt. „Lange haben wir uns dafür eingesetzt, dass eine solche Stelle eingerichtet wird“, berichtet Manfred Hartmann, Vorsitzender des Bezirksverbands der Schwerhörigen in Unterfranken. „Mit Aufnahme der Tätigkeit von Frau Mundinger haben in Zukunft ca. 100.000 schwerhörige Menschen in Unterfranken die Möglichkeit. Sich eingehend in vielen Bereichen des Lebens beraten zu lassen und Hilfe zu erhalten. Wir sehen, dass schwerhörige Menschen im Alltag mit sehr vielen Schwierigkeiten zu kämpfen haben und immer wieder auf Kommunikationsbarrieren stoßen. Bei der Inanspruchnahme möglicher Hilfsmittel und den damit verbunden Antragstellungen benötigen schwerhörige Menschen dringend fachkompetente Unterstützung“.

Finanziert wird dieses neue Angebot weitgehend im Rahmen der Förderung der Offenen Behindertenarbeit durch den Bezirk Unterfranken und das Land Bayern.

Momentan befindet sich die Stelle noch im Aufbau. Geplant sind regelmäßige Sprechstunden in Würzburg und Termine in weiteren Städten Unterfrankens nach Vereinbarung.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Dienste für Hörgeschädigte Kim Mundinger Münzstraße 1 97070 Würzburg

PARITÄTISCHER WOHLFAHRTSVERBAND LANDESVERBAND BAYERN e.V. Bezirksverband Unterfranken | Münzstraße 1|97070 Würzburg | www.unterfranken.paritaet-bayern.de

Datum: 22.03.2018 Ansprechpartner: Kathrin Speck

Tel. 0931 35401-16 Fax 0931 35401-11 E-Mail: kim.mundinger@paritaet-bayern.de

Bild: Manfred Hartmann

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Teilnehmer/innen am Pressegespräch vom 22.03.2018 Von links: Ingrid Flach, Bezirksverband Unterfranken der Schwerhörigen Kathrin Speck, Geschäftsführerin des PARITÄTISCHEN Unterfranken Kim Mundinger, Sozialpädagogin, Beraterin für Schwerhörige Manfred Hartmann, Bezirksverband Unterfranken der Schwerhörigen Nicht im Bild: Thomas Friedrich, Selbsthilfegruppe Schwerhörige Karlstadt

10 Jahre Selbsthilfegruppe für Schwerhörige Karlstadt/Main-Spessart

Im Hotel-Mainpromenade in Karlstadt trafen sich die Mitglieder und Gäste der Selbsthilfegruppe für Schwerhörige Karlstadt/Main-Spessart zu einer Jahresabschlussfeier bei welcher gleichzeitig das 10-jährige Bestehen der Selbsthilfegruppe gefeiert wurde.

Gruppenleiter Manfred Hartmann, Arnstein, hob in seiner Ansprache hervor, dass die Selbsthilfegruppe für Schwerhörige eine wichtige Anlaufstelle für die Betroffenen ist. Schwerhörigkeit ist eine sehr ernst zu nehmende Kommunikationsbehinderung. Bereits 19 % der Bevölkerung ist davon betroffen. Über die Hälfte dieser schwerhörigen Menschen haben einen so hohen Hörschaden, der durch Hörgeräte alleine nicht ausreichend kompensiert werden kann. Diese Menschen geraten sehr schnell in eine soziale Isolation, da sie die gesprochene Sprache nicht mehr vollständig verstehen können. Es entstehen dadurch Depressionen und allgemeine Gesundheitsverschlechter-ungen im mentalen sowie physikalischen Bereich. Dies trifft in besonderem Maße die älteren Mitbürger.

Umso wichtiger ist für die Betroffenen eine Anlaufstelle, eine Gruppe wo sie verstehen können und verstanden werden. Dies bietet die SHG nun bereits seit 10 Jahren. Bei den Treffen werden Informationen rund um das Hören ausgetauscht, über Neuigkeiten berichtet und auf künftige besondere Veranstaltungen hingewiesen. Insgesamt gab es bei 10 Gruppentreffen im Jahr 2017 152 Besucher, dies entspricht einem Durchschnitt von 15,2 Personen.
Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll auf, dass die SHG für schwerhörige Menschen auch nach 10 Jahren von den Betroffenen akzeptiert und angenommen wird.

In seiner Ansprache bedankte sich Manfred Hartmann insbesondere bei der Behindertenbeauftragten des Landkreises MSP, Frau Reinhard und bei der Leiterin des Selbsthilfebüros Main-Spessart beim BRK, Frau Simone Hoffmann. Einen besonderen Dank sprach Manfred Hartmann seinem Mitarbeiter in der SHG, Thomas Friedrich, Karlstadt, aus. Ohne die tatkräftige Mitarbeit von Thomas Friedrich wäre vieles nicht möglich. Mit einem kleinen Geschenk kam der Dank auch optisch zum Ausdruck.

Ein sehr positives Ereignis in diesem Jahr war, dass die Bemühungen zur Schaffung einer Sozialberatungsstelle für schwerhörige Menschen vom Bezirk Unterfranken nach mehrjährigen Bemühungen nun ab 2018 genehmigt wurde.

Thomas Friedrich stellte im Namen der Selbsthilfegruppe die besonderen Verdienste von Manfred Hartmann heraus. Nur durch sein unermüdliches Engagement auf mehreren Ebenen der Selbsthilfeorganisation sei die Einrichtung dieser Beratungsstelle als wichtige Hilfe für die Betroffenen zustande gekommen. Die von Manfred Hartmann initiierte Gründung des Bezirksverbandes Unterfranken der Schwerhörigenvereine und Selbsthilfegruppen e.V., stelle die Durchsetzung unserer sozialpolitischen Interessen jetzt auch auf Augenhöhe mit dem Bezirk Unterfranken sicher.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Herrn Günter Blöchinger, Himmelstadt, mit fränkischen Liedern. Mit kleinen Präsenten wurde den Mitgliedern für die Mitarbeit und Treue zum Verein gedankt, ebenso Herrn Rainer Behr für die Pflege der Homepage.

Bilder: Wilfriede Hartmann

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Im Bild von links: Frau Heike Jeschke, Frau Simone Hoffmann, Frau Christiane Konrad, Herr Thomas Friedrich, Herr Rainer Behr, Herr Günter Blöchinger, Frau Zelenke Stepar, Herr Manfred Hartmann

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Weihnachtsfeier des Schwerhörigenvereins Würzburg mit 20-jährigem Bestehen

Am 08. Dezember 2017 hielt der Verein der Schwerhörigen und Ertaubten Würzburg und Umgebung in der Schönbornstube des Hofbräukeller Würzburg seine Weihnachtsfeier ab.

Dabei wurde auch insbesondere das 20-jährige Bestehen des Vereins gefeiert.

Im voll besetzen Raum konnte Vorsitzender Manfred Hartmann, Arnstein, die Mitglieder des Vereins begrüßen.
Besonders begrüßen konnte er als Vertreter der Stadt Würzburg

Herrn Stadtrat Willi Dürrnagel, CSU

Frau Vera Gehlen, Inklusionsbeauftragte der Stadt Würzburg
In Vertretung von Frau Sozialreferentin Dr. Düber

Herrn Christian Holzinger, Leiter des Aktivbüro der Stadt Würzburg

Frau Petra Gebsattel, Verwaltungsleiterin des Matthias-Ehrenfried-Haus Würzburg

In seiner Ansprache ging Manfred Hartmann auf die Gründung des Vereins im Jahre 1997 ein. Ziel der Vereinsgründung war, dass schwerhörige Menschen in der Gesellschaft, Familie und am Arbeitsplatz durch eine barrierefreie Kommunikation am öffentlichen und privaten Leben voll teilhaben können.

Bei einer Schwerhörigkeit bestehen sehr oft Probleme die Sprache zu verstehen. Auch Hörgeräte können in vielen Fällen keinen vollen Ausgleich der Kommunikationsstörung, im Vergleich zu gut hörenden Menschen, bringen.

Bereits 19 % der Bevölkerung ist davon Betroffen. Über die Hälfte dieser schwerhörigen Menschen haben einen so hohen Hörschaden, der durch Hörgeräte alleine nicht ausreichend kompensiert werden kann. Diese Menschen geraden sehr schnell in eine soziale Isolation da sie die gesprochene Sprache nicht mehr vollständig verstehen können.

Es entstehen dadurch Depressionen und allgemeine Gesundheitsver-schlechterungen im mentalen sowie physikalischem Bereich. Dies trifft in besonderem Maße die älteren Mitbürger.

Deshalb ist es Notwendig, dass besonders im öffentlichen Raum zusätzliche technische Hilfen für Menschen mit Hörgeräten angeboten werden und vorhanden sind.

In erster Linie stellen dies induktive Höranlagen dar. Diese speziellen Höranlagen, die einfach und meist ohne Probleme in Räumen eingebaut werden können, bringen einen erheblichen Gewinn an Barrierefreiheit in der Kommunikation.

Die Betroffenen Menschen gewinnen dadurch wieder Lebensmut und nehmen wieder am öffentlichen gesellschaftlichen Leben teil.

Hier wünscht sich Vorsitzender Hartmann sowie alle Mitglieder des Vereins etwas mehr Verständnis und Entgegenkommen von Seiten der Stadt Würzburg. Der Sachverstand der Betroffenen wird bei Generalsanierungen und Bauvorhaben nicht akzeptiert, insbesondere die Hinweise für die Notwendigkeit von induktiven Höranlagen.

So muss kritisiert werden, dass bei der Generalsanierung des CCW im großen Saal keine induktive Höranlage eingebaut worden ist. Eine barrierefreie Kommunikation bei Veranstaltungen ist somit hier nicht möglich.

Grußworte und Glückwünsche zum Jubiläum und zur Weihnachtsfeier überbrachten Herr Stadtrat Willi Dürrnagel, Frau Vera Gehlen in Vertretung von Fr. Dr. Düber sowie Herr Christian Holzinger.

Die Feier wurde musikalisch umrahmt durch das Ehepaar Heidi und Edgar Drescher.

Die Mitglieder konnten sich an einer Tombola und einem gemeinsamen Essen erfreuen.

Manfred Hartmann
Vorsitzender

Bilder: Ortsverband Würzburg

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Vorsitzender Manfred Hartmann bei seiner Ansprache.

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Fachkraft für eine Informations- und Servicestelle für Menschen mit Hörbehinderung

Sozialausschuss des Bezirks Unterfranken bewilligt Fachkraft für eine
Informations- und Servicestelle für Menschen mit Hörbehinderung (Schwerhörige, Spätertaubte, CI-Träger), ab 2018!

Als Vorsitzender des Bezirksverbandes Unterfranken der Schwerhörigenvereine und Selbsthilfegruppen freue ich mich sehr für die schwerhörigen Menschen in Unterfranken eine gute Nachricht mitteilen zu können.

Der Sozialausschuss des Bezirks Unterfranken hat in seiner Sitzung vom 09. November 2017 für den Aufbau einer Informations- und Servicestelle für Menschen mit Hörbehinderung die Einstellung einer Fachkraft genehmigt.

Träger der Maßnahme ist der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Unterfranken mit seinem Sitz in Würzburg in der Münzstraße 1.

Zuerst wird es eine ½ (halbe) Stelle mit 19,5 Wochenstunden für diese neue Beratungsstelle geben.

Seit vielen Jahren gibt es in Bayern und Unterfranken einen Sozialdienst für Hörgeschädigte. Dieser Sozialdienst ist ein Beratungsangebot im Sinne der Eingliederungshilfe für gehörlose Menschen.

Für Schwerhörige und Spätertaubte gab es bislang keine Beratungsstelle welche umfassend Auskunft und Beratung für die Behindertenspezifischen Probleme gab.

Da sich die Bedarfe Schwerhöriger grundsätzlich sehr von denen Gehörloser unterscheiden, habe ich mich bereits vor Jahren, in meiner damaligen Eigenschaft als Vorsitzender des Landesverbandes Bayern der Schwerhörigen, beim Bayerischen Bezirketag und dem Bayerischen Sozialministerium sowie dem Bezirk Unterfranken dafür eingesetzt, dass für schwerhörige Menschen eigene Beratungsstellen geschaffen werden.

In langwierigen Verhandlungen und Besprechungen in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern des Bayerischen Bezirketags den Wohlfahrtsverbänden sowie dem Schwerhörigenverband wurde schließlich vor drei Jahren erreicht, dass ein Modellversuch eingerichtet wird.

Dieser Modellversuch wurde leider nicht in Unterfranken, sondern in den Bezirken Oberbayern und Schwaben durchgeführt.
Nach Abschluss dieses Modellprojektes gab es sehr positive Ergebnisse weshalb die dortigen Beratungsstellen nun weitergeführt werden.

Der Bezirksverband Unterfranken der Schwerhörigenvereine und Selbsthilfegruppen unterstützte deshalb den Antrag des PARITÄTISCHEN beim Bezirk Unterfranken nun auch für die schwerhörigen Menschen in Unterfranken eine solche Beratungsstelle einzurichten.

So wurden z.B. sämtliche Mitglieder des Sozialausschusses des Bezirks Unterfranken angeschrieben und auf die Notwendigkeit dieser Beratungsstelle hingewiesen.

Der Erfolg stellte sich dann auch ein mit dem positiven Beschluss des Sozialausschusses am 09.11.2017.

Dafür den Bezirksräten an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Wir werden nun mit dem PARITÄTISCHEN eng zusammen arbeiten und an der Verwirklichung der Beratungsstelle mitwirken.

Nach Einstellung der Fachkraft werden wir über die Einrichtung der Sprechstunden beraten. Diese sollen dann auch in jeder Stadt in welcher eine Schwerhörigengruppe oder Schwerhörigenverein besteht abgehalten werden.

Wann und wo diese Sprechstunden dann stattfinden werden wir dann zeitnah berichten.

Manfred Hartmann
Vorsitzender des Bezirksverbandes
Unterfranken der Schwerhörigenvereine
und Selbsthilfegruppen…

Besichtigung des Würzburger Rathauses

Am 04. Oktober 2017 ging es dann in das Rathaus von Würzburg. Für diese Rathausführung haben wir über das Tourismusbüro eine Führerin bestellt die uns den Wenzelsaal, Wappensaal und den großen Sitzungssaal mit seinem monumentalen Wandgemälde zeigen und geschichtliches darüber erzählen sollte.

Mit beantragt war für diese Führung die Ausprobe der im Rathaus vorhandenen induktiven Höranlagen. Uns ist bekannt, dass sowohl im Wappensaal als auch im großen Sitzungssaal eine solche Anlage vorhanden sein soll.

13 Personen kamen zusammen und wurden von der Gästeführerin, Frau Linkesch, empfangen. Die Führung durch die historischen Räume des Rathauses war sehr interessant und eindrucksvoll. Möglich wurde die Verständigung mit Frau Linkesch durch den Einsatz unserer Vereinseigenen mobilen induktiven Höranlage. So konnten wir die Ausführungen gut verstehen.

Zum Schluss der Führung im großen Sitzungssaal wollten wir dann die dort vorhandene induktive Höranlage ausprobieren. Leider hatte Frau Linkesch keine Informationen über diese Anlage. Sie konnte diese weder einschalten, noch wusste sie wie diese funktioniert. Auch über die im Wappensaal angeblich vorhandene Anlage wusste Frau Linkesch nicht Bescheid.

Dass keine Ausprobe der Anlagen möglich war, hat die ansonsten recht gute Führung erheblich geschmälert. War es doch ein Hauptanliegen von uns die dort vorhandenen Hörhilfen für Hörgeräteträger zu testen.

Bilder: Manfred Hartmann

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Die Teilnehmer/innen vor dem Wandgemälde im großen Sitzungssaal des Rathauses.

Besichtigung des CCW in Würzburg

Am 04. September 2017 besichtigten wir das Congress-Centrum-Würzburg wobei unser Interesse besonders der angeblich im großen Saal vorhandenen Induktiven Höranlage galt. Dass eine solche Anlage vorhanden ist, wird insbesondere in einer Veröffentlichung der Stadt Würzburg durch den Arbeitskreis Barrierefreies Bauen des Bau– und Sozialreferates, angepriesen.

10 Mitglieder trafen sich erwartungsvoll im Foyer des CCW wo wir von Herrn Till Pinnow, Meister für Veranstaltungstechnik im CCW, empfangen wurden.

Gleich zu beginn der Besichtigung teilte uns Herr Pinnow auf Nachfrage mit, dass im großen Saal des CCW keine induktive Höranlage installiert ist. Vielmehr hat das CCW eine mobile Anlage.
Diese Anlage besteht aus einzelnen Empfängern mit einer Halsringschleife die man jeweils umhängen muss. Die Ausprobe ergab dann, dass der induktive Empfang mit dieser mobilen Anlage ausreichend war.

Bemängelt werden muss jedoch, dass im ganzen Haus kein einziger Hinweis auf das Vorhandensein dieser Anlage zu finden ist. Woher sollen denn dann die Schwerhörigen wissen, dass man solche Empfänger ausleihen kann?
Zum anderen ist die Handhabung der Empfänger etwas umständlich und nicht jeder möchte sich ein solches Gerät umhängen.

Herr Pinnow versprach diese Problematik mit seinen Vorgesetzen zu besprechen. Insbesondere wäre es wichtig Hinweisschilder für die vorhandene mobile ID-Anlage anzubringen.

Bilder: Manfred Hartmann

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Vorsitzender Manfred Hartmann dankte Herrn Pinnow mit einem Bocksbeutel.

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Besichtigung des Spessartmuseums Lohr

Am 20.09.2017 besuchte unsere Gruppe mit 11 Teilnehmern das Spessartmuseum Lohr. Von Fr. Karin Mähler, der Museumspädagogin, erhielten wir eine etwas mehr als einstündige Führung durch das Museum. Zur barrierefreien Kommunikation trug der Einsatz unserer mobilen Induktionsanlage wesentlich bei. Danach konnten die Mitglieder die restlichen Themenbereiche des Museums auf eigene Faust erkunden.

Die Führung stand unter dem Zeichen der Themen: „Spessarträuber, Jagd und Wilderer, Fürsten und Glas“. Frau Mähler entführte uns zunächst in die Welt der Spessarträuber. Hat es sie wirklich gegeben und was steckte hinter den Räubergeschichten? Sie erklärte sehr detailliert, dass dabei besonders die Lebensverhält-nisse und Standesunterschiede der damaligen Spessartbewohner eine wesentliche Rolle spielten.

Unter dem Aspekt „Fürsten, Förster, Wilderer“ brachte sie uns die Eigenheiten des Spessarts vom Königsforst zum „Wald der kleinen Leute“ näher: So wurde die Waldgeschichte des Spessarts von allen Seiten beleuchtet, und auch den z.T. merkwürdigen Fragen nachgegangen wer sich hier „sauwohl“ fühlte. Das Leben des berühmten Wilderers Johann Adam Hasenstab (* 21. September 1716 in Rothenbuch; † 3. Juni 1773 bei Schollbrunn), der auch der „Robin Hood des Spessarts“ genannt wurde, war eine gelungene Abrundung.

Das Thema „Glück & Glas“ stand danach im Mittelpunkt. Warum Waldglas und nicht Wiesenglas? Von Flaschen, Kelchen und anderen zerbrechlichen, jedoch sehr nützlichen Dingen. Wie wird aus einer Glastafel ein Zauberspiegel gemacht? In der spannenden und abwechslungsreichen Glasabteilung des Museums gab es den Durchblick! Viele Hintergrundinformationen über die kurfürstlichen Glasmanufakturen des Mainzer Landesherrn Kurfürst Lothar Franz von Schönborn im Spessart ergänzten das interessante Thema.

Zum Abschluss der Führung bedankte sich unser Gruppenleiter Manfred Hartmann im Namen der Gruppe bei Frau Mähler für die interessante Führung. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Lohrer Stadtcafe kam der gesellige Teil der Veranstaltung nicht zu kurz.

Bild: Thomas Friedrich

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Selbsthilfegruppe für Schwerhörige Lohr mit dem Maintal-Bummler unterwegs

Im dritten Jahr ihres Bestehens organisierte die Selbsthilfegruppe für Schwerhörige Lohr am 08. August 2017 mit 21 Teilnehmer/Innen eine Schifffahrt mit dem „MAINTAL-BUMMLER“ von Lohr nach Marktheidenfeld.

Der Bummler wurde 1976 auf der Lux Werft in Mondorf auf dem Namen „Lüneburger Heide“, gebaut. Das Schiff fuhr einige Zeit auf der Mosel und von 1990 bis 1998 bei Koblenz auf dem Rhein. Im Januar 1998 wurde das Schiff von Koblenz nach Lohr überführt.

Für Technikfans noch ein paar Schiffsdaten:
Länge 34 Meter, Breite 6,20 Meter, Tiefgang 1,00 Meter
Antrieb: 280 PS auf einem Schottel – Ruderpropeller
2 Stromaggregate mit jeweils 30 kva Leistung.

Die Hinfahrt dauerte ca. 1 1/2 Stunden. Während der Fahrt gab es rege Unterhaltungen und für manche Teilnehmer/innen war die Schleusung bei der Staustufe Rothenfels eine neue Erfahrung.

Nach einem ausgedehnten Stadtbummel und Mittagessen in Marktheidenfeld ging es wieder zurück nach Lohr, wo alle wohlbehalten wieder ankamen.

Von den Teilnehmer/innen wurde betont, dass eine solche Ausflugsfahrt eine sehr willkommene Abwechslung bedeutet. Für einige war auch die Schleusendurchfahrt bei der Staustufe R othenfels ein neues Erlebnis.

Bild: Thomas Friedrich

Gruppenfoto

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