Kontakt zum Bezirksverband:

Bezirksverband Unterfranken der Schwerhörigenvereine und Selbsthilfegruppen
Manfred Hartmann
Oberes Tor 4
97450 Arnstein-Reuchelheim
E-Mail: manfr.hartmann@t-online.de
Fax: 09363/6779
Mobil (nur SMS): 0175 7041421

 
 

Berichte

 
  • Unsere "Schülergruppe" lauschte den Ausführungen von Fr. Brigitte Obenhin

    Besichtigung der Kirchenburg Aschfeld

    Für 13 Mitglieder unserer Gruppe wurde der Ausflug zur historischen Kirchenburg in Aschfeld am 14.06.2018 zu einem besonderen Erlebnis.
    Vielen Teilnehmern war die Anlage ganz in der Nähe von Karlstadt umfänglich so nicht bekannt. Die Besichtigung der Wehranlage mit Kirche bildete den Höhepunkt des Ausflugs, das gemütliche Beisammensein beim „Schoppenfranz“ an der Ruine Homburg war die gelungene Abrundung eines erlebnisreichen Tages. Unterstützt wurde die Führung durch unsere mobile Induktionsanlage, die für alle Teilnehmer eine barrierefrei Kommunikation ermöglichte. Die Führung übernahm unsere Gästeführerin, Frau Brigitte Obenhin.

    Die historische Kirchenburg in Aschfeld liegt auf einem steilen Felsvorsprung. Die Kirchenburg diente den Aschfeldern als Flieh- und Wehrburg, um sich vor umher ziehenden Kriegshorden zu schützen. Die letzte Belagerung war im Dreißigjährigen Krieg. Die Kirchenburg wurde niemals eingenommen!
    Der Grund für die Errichtung dieser großartigen Wehranlage dürfte nach alten Aufzeichnungen die günstige Verkehrslage gewesen sein.
    Aschfeld lag am Schnittpunkt von zwei wichtigen Verkehrsstraßen: die Nord-Süd-Verbindung Fulda-Würzburg und die West-Ost-Achse, die über Büchold nach Geldersheim führte. 

    Die Besichtigung umfasste: Wehrturm, Barn, Tenn, Werkstätten, Schnapsbrennerei, Jägerei, Sakristei, Fundgrube, Mostkeller, Heimatstube, Vorratskeller, Steinbruch mit Werkzeughäusle, Wasch- und Schlachtküche und die Dorfschule. Vor allem den älteren Mitglieder waren viele Gebrauchs- und Haushaltsgegenstände, die in den einzelnen Gaden ausgestellt waren, noch aus ihrer Kindheit bekannt. Die Dorfschule mit ihrer originalgetreuen Einrichtung weckte bei vielen Teilnehmern wieder alte Erinnerungen an ihre eigene Schulzeit.

     

    Unsere „Schülergruppe“ lauschte den Ausführungen von Fr. Brigitte Obenhin

    Den Abschluss bildete eine Besichtigung der 300 Jahre alten Pfarrkirche St. Bonifatius inmitten der Kirchenburg.
    Unser Gruppensprecher bedankte sich anschließend im Namen aller Mitglieder bei Frau Obenhin für ihre sehr interessante und kurzweilige Führung, die von viel Herzblut und Liebe zum Detail getragen war.

    Danach fuhren wir gemeinsam zur Ruine Homburg bei Gössenheim, um im Ausflugslokal „Schoppenfranz“ den erlebnisreichen Ausflug mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen zu lassen.

     
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  • 10 Jahre Selbsthilfegruppe für Schwerhörige Karlstadt/Main-Spessart

    Im Hotel-Mainpromenade in Karlstadt trafen sich die Mitglieder und Gäste der Selbsthilfegruppe für Schwerhörige Karlstadt/Main-Spessart zu einer Jahresabschlussfeier bei welcher gleichzeitig das 10-jährige Bestehen der Selbsthilfegruppe gefeiert wurde.

    Gruppenleiter Manfred Hartmann, Arnstein, hob in seiner Ansprache hervor, dass die Selbsthilfegruppe für Schwerhörige eine wichtige Anlaufstelle für die Betroffenen ist. Schwerhörigkeit ist eine sehr ernst zu nehmende Kommunikationsbehinderung. Bereits 19 % der Bevölkerung ist davon betroffen. Über die Hälfte dieser schwerhörigen Menschen haben einen so hohen Hörschaden, der durch Hörgeräte alleine nicht ausreichend kompensiert werden kann. Diese Menschen geraten sehr schnell in eine soziale Isolation, da sie die gesprochene Sprache nicht mehr vollständig verstehen können. Es entstehen dadurch Depressionen und allgemeine Gesundheitsverschlechter-ungen im mentalen sowie physikalischen Bereich. Dies trifft in besonderem Maße die älteren Mitbürger.

    Umso wichtiger ist für die Betroffenen eine Anlaufstelle, eine Gruppe wo sie verstehen können und verstanden werden. Dies bietet die SHG nun bereits seit 10 Jahren. Bei den Treffen werden Informationen rund um das Hören ausgetauscht, über Neuigkeiten berichtet und auf künftige besondere Veranstaltungen hingewiesen. Insgesamt gab es bei 10 Gruppentreffen im Jahr 2017 152 Besucher, dies entspricht einem Durchschnitt von 15,2 Personen.
    Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll auf, dass die SHG für schwerhörige Menschen auch nach 10 Jahren von den Betroffenen akzeptiert und angenommen wird.

    In seiner Ansprache bedankte sich Manfred Hartmann insbesondere bei der Behindertenbeauftragten des Landkreises MSP, Frau Reinhard und bei der Leiterin des Selbsthilfebüros Main-Spessart beim BRK, Frau Simone Hoffmann. Einen besonderen Dank sprach Manfred Hartmann seinem Mitarbeiter in der SHG, Thomas Friedrich, Karlstadt, aus. Ohne die tatkräftige Mitarbeit von Thomas Friedrich wäre vieles nicht möglich. Mit einem kleinen Geschenk kam der Dank auch optisch zum Ausdruck.

    Ein sehr positives Ereignis in diesem Jahr war, dass die Bemühungen zur Schaffung einer Sozialberatungsstelle für schwerhörige Menschen vom Bezirk Unterfranken nach mehrjährigen Bemühungen nun ab 2018 genehmigt wurde.

    Thomas Friedrich stellte im Namen der Selbsthilfegruppe die besonderen Verdienste von Manfred Hartmann heraus. Nur durch sein unermüdliches Engagement auf mehreren Ebenen der Selbsthilfeorganisation sei die Einrichtung dieser Beratungsstelle als wichtige Hilfe für die Betroffenen zustande gekommen. Die von Manfred Hartmann initiierte Gründung des Bezirksverbandes Unterfranken der Schwerhörigenvereine und Selbsthilfegruppen e.V., stelle die Durchsetzung unserer sozialpolitischen Interessen jetzt auch auf Augenhöhe mit dem Bezirk Unterfranken sicher.

    Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Herrn Günter Blöchinger, Himmelstadt, mit fränkischen Liedern. Mit kleinen Präsenten wurde den Mitgliedern für die Mitarbeit und Treue zum Verein gedankt, ebenso Herrn Rainer Behr für die Pflege der Homepage.

    Bilder: Wilfriede Hartmann

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    Im Bild von links: Frau Heike Jeschke, Frau Simone Hoffmann, Frau Christiane Konrad, Herr Thomas Friedrich, Herr Rainer Behr, Herr Günter Blöchinger, Frau Zelenke Stepar, Herr Manfred Hartmann

     

     
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  • Weihnachtsfeier des Schwerhörigenvereins Würzburg mit 20-jährigem Bestehen

    Am 08. Dezember 2017 hielt der Verein der Schwerhörigen und Ertaubten Würzburg und Umgebung in der Schönbornstube des Hofbräukeller Würzburg seine Weihnachtsfeier ab.

    Dabei wurde auch insbesondere das 20-jährige Bestehen des Vereins gefeiert.

    Im voll besetzen Raum konnte Vorsitzender Manfred Hartmann, Arnstein, die Mitglieder des Vereins begrüßen.
    Besonders begrüßen konnte er als Vertreter der Stadt Würzburg

    Herrn Stadtrat Willi Dürrnagel, CSU

    Frau Vera Gehlen, Inklusionsbeauftragte der Stadt Würzburg
    In Vertretung von Frau Sozialreferentin Dr. Düber

    Herrn Christian Holzinger, Leiter des Aktivbüro der Stadt Würzburg

    Frau Petra Gebsattel, Verwaltungsleiterin des Matthias-Ehrenfried-Haus Würzburg

    In seiner Ansprache ging Manfred Hartmann auf die Gründung des Vereins im Jahre 1997 ein. Ziel der Vereinsgründung war, dass schwerhörige Menschen in der Gesellschaft, Familie und am Arbeitsplatz durch eine barrierefreie Kommunikation am öffentlichen und privaten Leben voll teilhaben können.

    Bei einer Schwerhörigkeit bestehen sehr oft Probleme die Sprache zu verstehen. Auch Hörgeräte können in vielen Fällen keinen vollen Ausgleich der Kommunikationsstörung, im Vergleich zu gut hörenden Menschen, bringen.

    Bereits 19 % der Bevölkerung ist davon Betroffen. Über die Hälfte dieser schwerhörigen Menschen haben einen so hohen Hörschaden, der durch Hörgeräte alleine nicht ausreichend kompensiert werden kann. Diese Menschen geraden sehr schnell in eine soziale Isolation da sie die gesprochene Sprache nicht mehr vollständig verstehen können.

    Es entstehen dadurch Depressionen und allgemeine Gesundheitsver-schlechterungen im mentalen sowie physikalischem Bereich. Dies trifft in besonderem Maße die älteren Mitbürger.

    Deshalb ist es Notwendig, dass besonders im öffentlichen Raum zusätzliche technische Hilfen für Menschen mit Hörgeräten angeboten werden und vorhanden sind.

    In erster Linie stellen dies induktive Höranlagen dar. Diese speziellen Höranlagen, die einfach und meist ohne Probleme in Räumen eingebaut werden können, bringen einen erheblichen Gewinn an Barrierefreiheit in der Kommunikation.

    Die Betroffenen Menschen gewinnen dadurch wieder Lebensmut und nehmen wieder am öffentlichen gesellschaftlichen Leben teil.

    Hier wünscht sich Vorsitzender Hartmann sowie alle Mitglieder des Vereins etwas mehr Verständnis und Entgegenkommen von Seiten der Stadt Würzburg. Der Sachverstand der Betroffenen wird bei Generalsanierungen und Bauvorhaben nicht akzeptiert, insbesondere die Hinweise für die Notwendigkeit von induktiven Höranlagen.

    So muss kritisiert werden, dass bei der Generalsanierung des CCW im großen Saal keine induktive Höranlage eingebaut worden ist. Eine barrierefreie Kommunikation bei Veranstaltungen ist somit hier nicht möglich.

    Grußworte und Glückwünsche zum Jubiläum und zur Weihnachtsfeier überbrachten Herr Stadtrat Willi Dürrnagel, Frau Vera Gehlen in Vertretung von Fr. Dr. Düber sowie Herr Christian Holzinger.

    Die Feier wurde musikalisch umrahmt durch das Ehepaar Heidi und Edgar Drescher.

    Die Mitglieder konnten sich an einer Tombola und einem gemeinsamen Essen erfreuen.

    Manfred Hartmann
    Vorsitzender

    Bilder: Ortsverband Würzburg

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    Vorsitzender Manfred Hartmann bei seiner Ansprache.

     

     
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  • Besichtigung des Würzburger Rathauses

    Am 04. Oktober 2017 ging es dann in das Rathaus von Würzburg. Für diese Rathausführung haben wir über das Tourismusbüro eine Führerin bestellt die uns den Wenzelsaal, Wappensaal und den großen Sitzungssaal mit seinem monumentalen Wandgemälde zeigen und geschichtliches darüber erzählen sollte.

    Mit beantragt war für diese Führung die Ausprobe der im Rathaus vorhandenen induktiven Höranlagen. Uns ist bekannt, dass sowohl im Wappensaal als auch im großen Sitzungssaal eine solche Anlage vorhanden sein soll.

    13 Personen kamen zusammen und wurden von der Gästeführerin, Frau Linkesch, empfangen. Die Führung durch die historischen Räume des Rathauses war sehr interessant und eindrucksvoll. Möglich wurde die Verständigung mit Frau Linkesch durch den Einsatz unserer Vereinseigenen mobilen induktiven Höranlage. So konnten wir die Ausführungen gut verstehen.

    Zum Schluss der Führung im großen Sitzungssaal wollten wir dann die dort vorhandene induktive Höranlage ausprobieren. Leider hatte Frau Linkesch keine Informationen über diese Anlage. Sie konnte diese weder einschalten, noch wusste sie wie diese funktioniert. Auch über die im Wappensaal angeblich vorhandene Anlage wusste Frau Linkesch nicht Bescheid.

    Dass keine Ausprobe der Anlagen möglich war, hat die ansonsten recht gute Führung erheblich geschmälert. War es doch ein Hauptanliegen von uns die dort vorhandenen Hörhilfen für Hörgeräteträger zu testen.

    Bilder: Manfred Hartmann

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    Die Teilnehmer/innen vor dem Wandgemälde im großen Sitzungssaal des Rathauses.

     
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  • Besichtigung des CCW in Würzburg

    Am 04. September 2017 besichtigten wir das Congress-Centrum-Würzburg wobei unser Interesse besonders der angeblich im großen Saal vorhandenen Induktiven Höranlage galt. Dass eine solche Anlage vorhanden ist, wird insbesondere in einer Veröffentlichung der Stadt Würzburg durch den Arbeitskreis Barrierefreies Bauen des Bau– und Sozialreferates, angepriesen.

    10 Mitglieder trafen sich erwartungsvoll im Foyer des CCW wo wir von Herrn Till Pinnow, Meister für Veranstaltungstechnik im CCW, empfangen wurden.

    Gleich zu beginn der Besichtigung teilte uns Herr Pinnow auf Nachfrage mit, dass im großen Saal des CCW keine induktive Höranlage installiert ist. Vielmehr hat das CCW eine mobile Anlage.
    Diese Anlage besteht aus einzelnen Empfängern mit einer Halsringschleife die man jeweils umhängen muss. Die Ausprobe ergab dann, dass der induktive Empfang mit dieser mobilen Anlage ausreichend war.

    Bemängelt werden muss jedoch, dass im ganzen Haus kein einziger Hinweis auf das Vorhandensein dieser Anlage zu finden ist. Woher sollen denn dann die Schwerhörigen wissen, dass man solche Empfänger ausleihen kann?
    Zum anderen ist die Handhabung der Empfänger etwas umständlich und nicht jeder möchte sich ein solches Gerät umhängen.

    Herr Pinnow versprach diese Problematik mit seinen Vorgesetzen zu besprechen. Insbesondere wäre es wichtig Hinweisschilder für die vorhandene mobile ID-Anlage anzubringen.

    Bilder: Manfred Hartmann

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    Vorsitzender Manfred Hartmann dankte Herrn Pinnow mit einem Bocksbeutel.

     

     
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  • Besichtigung der Uhrenstube im historischen Rathaus Karlstadt

    Am 24.07.2017 besuchten 20 Mitglieder unserer Gruppe die Uhrenstube im historischen Rathaus Karlstadt. Für barrierefreie Kommunikation sorgte die fest installierte induktive Höranlage, die in der Uhrenstube vorhanden ist.

    Uhrmachermeister Josef Forstner aus Karlstadt, der die Uhrwerke in der Uhrenstube sowie die Rathausuhr ehrenamtlich betreut, erklärte uns in seinem mehr als einstündigen Vortrag Grundsätzliches zu den ausgestellten Uhren und schilderte dabei sehr eindrucksvoll die Funktionsweise der verschiedenen Uhrwerke. Ebenso stellte er die Fertigungsmethoden von den damaligen Uhren bis hin zu den heutigen modernen Digitaluhren den Zuhörern sehr eindrucksvoll und lebendig dar.
    Seine Leidenschaft als Restaurator der historischen Uhrwerke kam bei der Vorführung der verschieden Uhren unverkennbar zum Ausdruck und zeugte von seinem profunden Fachwissen.

    Unser Gruppenleiter Manfred Hartmann bedankte sich zum Abschluss bei Herrn Forstner für den lebendigen Vortrag und überreichte ihm als Dank einen Bocksbeutel.

    Die Veranstaltung fand ihren gelungenen Abschluss im gemeinsamen Besuch eines Eiscafes neben dem historischen Rathaus.

    Bilder: Thomas Friedrich

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  • Besichtigung des Spessartmuseums Lohr

    Am 20.09.2017 besuchte unsere Gruppe mit 11 Teilnehmern das Spessartmuseum Lohr. Von Fr. Karin Mähler, der Museumspädagogin, erhielten wir eine etwas mehr als einstündige Führung durch das Museum. Zur barrierefreien Kommunikation trug der Einsatz unserer mobilen Induktionsanlage wesentlich bei. Danach konnten die Mitglieder die restlichen Themenbereiche des Museums auf eigene Faust erkunden.

    Die Führung stand unter dem Zeichen der Themen: „Spessarträuber, Jagd und Wilderer, Fürsten und Glas“. Frau Mähler entführte uns zunächst in die Welt der Spessarträuber. Hat es sie wirklich gegeben und was steckte hinter den Räubergeschichten? Sie erklärte sehr detailliert, dass dabei besonders die Lebensverhält-nisse und Standesunterschiede der damaligen Spessartbewohner eine wesentliche Rolle spielten.

    Unter dem Aspekt „Fürsten, Förster, Wilderer“ brachte sie uns die Eigenheiten des Spessarts vom Königsforst zum „Wald der kleinen Leute“ näher: So wurde die Waldgeschichte des Spessarts von allen Seiten beleuchtet, und auch den z.T. merkwürdigen Fragen nachgegangen wer sich hier „sauwohl“ fühlte. Das Leben des berühmten Wilderers Johann Adam Hasenstab (* 21. September 1716 in Rothenbuch; † 3. Juni 1773 bei Schollbrunn), der auch der „Robin Hood des Spessarts“ genannt wurde, war eine gelungene Abrundung.

    Das Thema „Glück & Glas“ stand danach im Mittelpunkt. Warum Waldglas und nicht Wiesenglas? Von Flaschen, Kelchen und anderen zerbrechlichen, jedoch sehr nützlichen Dingen. Wie wird aus einer Glastafel ein Zauberspiegel gemacht? In der spannenden und abwechslungsreichen Glasabteilung des Museums gab es den Durchblick! Viele Hintergrundinformationen über die kurfürstlichen Glasmanufakturen des Mainzer Landesherrn Kurfürst Lothar Franz von Schönborn im Spessart ergänzten das interessante Thema.

    Zum Abschluss der Führung bedankte sich unser Gruppenleiter Manfred Hartmann im Namen der Gruppe bei Frau Mähler für die interessante Führung. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Lohrer Stadtcafe kam der gesellige Teil der Veranstaltung nicht zu kurz.

    Bild: Thomas Friedrich

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  • Selbsthilfegruppe für Schwerhörige Lohr mit dem Maintal-Bummler unterwegs

    Im dritten Jahr ihres Bestehens organisierte die Selbsthilfegruppe für Schwerhörige Lohr am 08. August 2017 mit 21 Teilnehmer/Innen eine Schifffahrt mit dem „MAINTAL-BUMMLER“ von Lohr nach Marktheidenfeld.

    Der Bummler wurde 1976 auf der Lux Werft in Mondorf auf dem Namen „Lüneburger Heide“, gebaut. Das Schiff fuhr einige Zeit auf der Mosel und von 1990 bis 1998 bei Koblenz auf dem Rhein. Im Januar 1998 wurde das Schiff von Koblenz nach Lohr überführt.

    Für Technikfans noch ein paar Schiffsdaten:
    Länge 34 Meter, Breite 6,20 Meter, Tiefgang 1,00 Meter
    Antrieb: 280 PS auf einem Schottel – Ruderpropeller
    2 Stromaggregate mit jeweils 30 kva Leistung.

    Die Hinfahrt dauerte ca. 1 1/2 Stunden. Während der Fahrt gab es rege Unterhaltungen und für manche Teilnehmer/innen war die Schleusung bei der Staustufe Rothenfels eine neue Erfahrung.

    Nach einem ausgedehnten Stadtbummel und Mittagessen in Marktheidenfeld ging es wieder zurück nach Lohr, wo alle wohlbehalten wieder ankamen.

    Von den Teilnehmer/innen wurde betont, dass eine solche Ausflugsfahrt eine sehr willkommene Abwechslung bedeutet. Für einige war auch die Schleusendurchfahrt bei der Staustufe R othenfels ein neues Erlebnis.

    Bild: Thomas Friedrich

    Gruppenfoto

     
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  • Ein besonderer Besuch beim Selbsthilfetreffen der Offenen Ohren

    Am 20.04.2017 um 19 Uhr traf sich der Verein Offene Ohren e.V. wie jeden 3. Donnerstag des Monats im Martinushaus zu dem Selbsthilfetreffen. Manfred Hartmann, Vorsitzender des Bezirksverbandes der Schwerhörigenvereine und Selbsthilfegruppen Unterfranken, und seine Frau Wilfriede, Kassiererin des Bezirksverbandes, kamen aus Würzburg zu Besuch.

    Manfred stellte anschaulich via Power-Point-Präsentation die Arbeit des neugegründeten Bezirksverbands vor. Nach der Präsentation hatten die Teilnehmer die Möglichkeit Fragen zur Arbeit des Bezirkverbands zu stellen. Auch mehrere aktuelle Infoberichte rund ums Hören wurden von Manfred in der Runde verteilt und sorgten für rege Diskussionen.

    Zum Ende hin konnten mehrere Teilnehmer neue Hörgerätebatterien mit nach Hause nehmen, die von der Internetversand-Firma Hörhelfer an den Bezirksverband gespendet wurden. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank! Um 21:00 Uhr wurde das Selbsthilfetreffen beendet und die Teilnehmer nahmen einige neue Erkenntnisse und Informationen mit nach Hause. An Manfred und Wilfriede nochmal ein herzliches Dankeschön für den informativen Besuch!

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    Powerpoint Präsendation am Gruppenabend.

     

     
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  • Selbsthilfegruppe Lohr am Main seit zwei Jahren aktiv

    Die Selbsthilfegruppe für Schwerhörige Lohr a.M. wurde am 04. Dezember 2014 im Nebenzimmer der Gaststätte Küferstube gegründet.

    In diesen zwei Jahren seit der Gründung entwickelte sich ein sehr reges Gruppenleben.

    In einem kurzen Rückblick auf 2016 ist festzustellen, dass die monatlichen Gruppentreffen sehr gut besucht worden sind. In den vergangenen 10 Monaten kamen pro Abend im Durchschnitt 15 Personen. Die Gruppentreffen finden im Pfarrsaal St. Michael, Kleine Kirchgasse 9, 97816 Lohr, immer an einem Freitag ab 18.00 Uhr statt. Die Termine der Gruppentreffen sind auf der Homepage auf der Seite „Gruppentermine – Termine Lohr“ einsehbar.

    Bei den Gruppentreffen wurden Informationen rund um das Thema „Hören“ gegeben und in vielen Diskussionen Probleme und Fragen besprochen.

    Die Selbsthilfegruppe nahm auch an den Treffen des Arbeitskreises unterfränkischer Schwerhörigenvereine und Selbsthilfegruppen teil. Aus diesem Arbeitskreis wurde am 19.11.2016 der Bezirksverband Unterfranken der Schwerhörigenvereine und Selbsthilfegruppen gegründet.

    Neben den monatlichen Gruppentreffen wurde ein Vortrag bei der Diabetes Selbsthilfegruppe Lohr zum Thema „Schwerhörigkeit“ gehalten.

    Auch am Geriatrietag des Kreiskrankenhauses Marktheidenfeld nahm die SHG-Lohr mit einem Infostand teil.

    Der Vortrag von Herrn Priv. Doz. Dr.med. Kirsten Rak von der UNI-HNO-Klinik Würzburg am 11. Oktober 2016 war mit 35 Personen sehr gut besucht.

    Bild oben: Die Besucher am 11.10.2016 im Pfarrsaal

    Mit einem Bocksbeutel und einem Buch-Gutschein bedankte
    sich Manfred Hartmann bei Herrn Dr. Rak für den sehr informativen Vortrag

    Die Gruppentreffen und Vorträge sind alle barrierefrei in der Kommunikation durch die fest im Pfarrsaal eingebaute induktive Höranlage.

    Durch die ständige Öffentlichkeitsarbeit und Kontakte mit den Behörden ist auch das Verständnis für die Belange und Forderungen der Schwerhörigen größer geworden. Als Beispiel sei hier nur kurz der Einbau von induktiven Höranlagen in den Veranstaltungshallen „Alten Turnhalle“ und neue Stadthalle erwähnt.

    Um diese neuen induktiven Höranlagen praktisch zu erleben werden wir im Frühjahr 2017 sowohl die Alte Turnhalle als auch die Stadthalle besuchen (Führung) und uns die technische Einrichtung vorführen lassen. Die genauen Termine werden noch gesondert bekannt gegeben.

     
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